Mehr Gäste in der Nebensaison. Mehr Direktbuchungen.
Die Anlage steht ohnehin. Der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Jahr liegt in den Wochen, in denen sie zu leer läuft, und darin, wer die Buchung entgegennimmt.
Die Lage, wie wir sie sehen.
Eine Bergbahn hat eine Kostenstruktur, die kaum atmet. Revision, Personal, Unterhalt und Konzessionsauflagen fallen an, ob die Kabine voll ist oder nicht. Der Umsatz atmet dagegen stark: Er hängt an Schnee, an Wetterprognosen und an ein paar Wochen im Jahr.
Dazu kommt die Verschiebung der Buchungswege. Ein wachsender Teil der Gäste bucht über Plattformen und Portale, die Reichweite bringen, aber die Kundenbeziehung behalten. Die Kommission ist dabei nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist, dass der Betrieb nicht weiss, wer gekommen ist, und ihn nächstes Jahr nicht direkt ansprechen kann.
Und die Nebensaison bleibt meist unbespielt. Nicht weil es kein Angebot gäbe. Wanderwege, Bikerouten, Panoramaterrassen, Familienerlebnisse sind da. Sondern weil niemand daraus ein buchbares Produkt gemacht hat, das man im Mai bewerben und im Juni verkaufen kann.
Genau dort liegt der Hebel. Nicht in mehr Wintermarketing, sondern in zusätzlichem Umsatz aus Zeiten, in denen die Anlage sowieso läuft, und in einem Direktkanal, der die Gästedaten behält.
Was wir konkret machen.
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Saisonale Kampagnen
Kampagnen mit Vorlaufzeit statt Ad-hoc-Aktionen. Bezahlte Reichweite im relevanten Einzugsgebiet, abgestimmt auf Wetterfenster und Ferienkalender.
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Kombi-Angebote
Bündelung mit Gastronomie, Unterkunft oder Partnern in der Region. Höherer Warenkorb pro Gast, ohne zusätzliche Anlagenkosten.
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Direktbuchungs-Prozess
Eine Buchungsstrecke auf der eigenen Seite, die schneller ist als der Plattform-Umweg. Preise, Verfügbarkeit und Kombitickets sichtbar, Abschluss in wenigen Schritten.
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Google Business Profile
Aktuelle Öffnungszeiten, Betriebsstatus, Fotos und Bewertungsmanagement. Der erste Kontaktpunkt für fast jeden Gast, der spontan entscheidet.
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Nebensaison-Themen
Aus vorhandenen Möglichkeiten buchbare Produkte machen: Sonnenaufgangsfahrt, Familientag, Bike-Transport, Wanderkombi mit Verpflegung.
Wie das aussehen kann.
Konstruiertes Beispiel zur Illustration, kein Kundenfall. Zahlen sind Annahmen.
Ausgangslage
Eine mittelgrosse Bahn mit starkem Winter und schwachem Sommer. Sommerumsatz vor allem aus Laufkundschaft, keine Online-Buchung, Kombiangebote nur am Schalter erhältlich.
Was gemacht würde
Drei Sommerprodukte definieren und online buchbar machen. Kampagnen ab April im Radius von 90 Fahrminuten. Google-Business-Profil auf Sommerbetrieb umstellen. Attribution vor dem ersten Werbefranken einrichten.
Was messbar wäre
Anteil der Sommerbuchungen, die online abgeschlossen werden. Warenkorb pro Buchung mit und ohne Kombiangebot. Kosten pro gebuchtem Gast im Vergleich zur Marge. Alles quartalsweise, mit Vorjahr als Basis.
Passt das zu dir?
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01
Der Betrieb macht mindestens CHF 800'000 Jahresumsatz.
Darunter tragen Fixum und Werbebudget die Rechnung meist nicht.
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02
Direktbuchungen sind ohne Plattformzwang möglich.
Wenn Verträge exklusive Vertriebswege vorschreiben, fehlt der Hebel.
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03
Es gibt eine Person, die entscheiden darf.
Ein Mandat mit Umsatzverantwortung funktioniert nicht durch drei Gremien.
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04
Zahlen dürfen offengelegt werden.
Umsatz nach Kanal und Marge sind die Basis für jede Provisionsrechnung.
Vier Mal Ja bedeutet: Das Modell passt wahrscheinlich. Ein Nein ist kein Ausschluss, aber ein Thema für das Erstgespräch.